Toni, der Chef. Ein Leben für sein Camping

„Toni“ Arquin ist Campingchef mit Leib und Seele. Wie sein lebhafter Alltag aussieht, warum aus seiner Ruheoase fast ein Gemüsegarten geworden wäre und wie wichtig ein perfekt getrimmter Rasen ist: All das erzählt uns Toni im Interview.

Hallo, Toni! Schön, dass wir heute ein wenig mit dir plaudern dürfen. Seit wann führst du das Camping Arquin in Lana?

Seit 1972 – also von Anfang an.

Wolltest du schon als Kind einen eigenen Campingplatz haben?

Nein, die Idee zum Camping ist eigentlich aus einem glücklichen Zufall entstanden. Mein Vater hatte damals den Grund erworben und wollte einen Gemüseanbau betreiben. Zufällig kam ein deutscher Gast vorbei und meinte, dass es bei dieser Lage eigentlich schade wäre, nur Gemüse anzubauen. Er sollte doch besser einen Campingplatz errichten. Das haben wir dann auch zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder Willi gemacht.

Und das mit Erfolg! Erst kürzlich wurde das Camping Arquin umgebaut und erweitert. Gibt es schon wieder neue Pläne oder Ideen für die Zukunft?
Pläne gibt es immer viele. Wir können aber immer nur in der kurzen Zeit im Winter die baulichen Veränderungen vornehmen lassen und müssen uns das deshalb immer gut einteilen. Es bleibt jedenfalls spannend…

Ganz bestimmt! Was magst du eigentlich am liebsten an deiner Arbeit?

Das Rasenmähen! Das ist Chefsache.

Hand aufs Herz: Ist es manchmal auch stressig, einen Campingplatz zu führen? Wie sieht dein Alltag aus?
Natürlich steckt viel Arbeit dahinter. Mein Tag beginnt um 07.00 Uhr, da bin ich schon an der Rezeption und erledige den Verwaltungsteil. Gegen 08.00 Uhr öffnet die Rezeption für die Gäste, meine Tochter und unsere Mitarbeiterin Katharina kümmern sich dann um An- und Abreisen, Anfragen und alle sonstigen Wünsche der Gäste. Ich mach dann meistens meine Botengänge ins Dorf. Danach werden die Stellplätze gemäht und anfallende Reparaturen erledigt. Nach dem Mittagessen gibt es eine Pause und am Nachmittag geht es dann mit der Arbeit weiter. Abends trifft man mich noch im Restaurant, da helfe ich Liesl, meiner Frau. Unser Arbeitstag endet gegen 22.00 Uhr, im Sommer wird es auch später.

Klingt anstrengend, aber auch schön. Gibt es ein Erlebnis mit Gästen, das dir in Erinnerung geblieben ist?

Da wir den Campingplatz schon so lange als Familienbetrieb führen, gibt es sehr viele Erinnerungen. Schöne und lustige, aber auch traurige. Alles, was sonst passiert, passiert auch auf dem Campingplatz. Wir haben Gäste, die seit dem Beginn zu uns kommen. Damals waren sie noch in den Flitterwochen, und jetzt sind sie Opas und Omas wie wir.

Was unterscheidet deiner Meinung nach den Campingplatz Arquin in Lana von anderen Campingplätzen in Südtirol?

Der perfekt gemähte Rasen und Liesls Apfelstrudel.

Daran besteht kein Zweifel! Letzte Frage: Ein Gast fragt dich nach einem besonderen Erlebnis für seinen Campingurlaub in Südtirol. Welchen Geheimtipp gibst du ihm?
Für einen Tag mit mir zu tauschen. Da erlebst du alles!
 
 
 
27.01.2020
Familie Arquin
 
 
 
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